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Eklatante Auswärtsschwäche bestätigt

Beim Auswärtsspiel gegen Dachsenhausen hatte man sich einiges vorgenommen um der eklatanten Auswärtsschwäche endlich ein Ende zu bereiten. Entsprechend offensiv und mit drei Spitzen startete man in die Partie.


Dies machte sich zunächst auch bezahlt. Vorne wurden die Räume eng gemacht, sodass die Heimmannschaft sich nur mit langen Bällen befreien konnte. Nachdem Krebs und Hunder erste Großchancen versiebt hatten, erzielte Dennis Strack nach einer Einzelaktion den verdienten Führungstreffer. Danach gab es allerdings einen Bruch im Spiel der SG und Dachsenhausen kam seinerseits zu ersten Möglichkeiten. Kevin Stamm nutzte nach einer Unachtsamkeit in der Gästedeckung die Chance und glich aus. Bis zur Pause hatten beide Teams zwar noch die Möglichkeit einen weiteren Treffer zu erzielen, im Abschluss zeigten sich allerdings einige konzentratorische (herje was ein Wort) Mängel. So blieb es beim 1:1.


Kaum war der Startschuß  zur zweiten Hälfte durch den sehr guten Schiri Huster gegeben, traf wiederum Kevin Stamm gegen die noch beim Halbzeitnickerchen weilenden Gäste. Jiipiieee, nun waren alle wach und das Spiel konnte mit 11 gegen 11 fortgesetzt werden. Bogel/Reitzenhain erhöhte nun den Druck und schlug seine Zelte in der gegnerischen Hälfte auf. Da es allerdings schwierig ist bei 23 Mann auf einer 20 x 20 Meter großen Fläche eine Lücke zum Tor zu finden, blieben zwingende Aktionen Mangelware. Wenn doch einmal der Ball durch das vielbeinige Gewusel hindurch fand, vergab man meist kläglich. Besser hatte es da die Heimmannschaft, die die sich ihnen bietenden Räume, teils clever ausnutzte und ab und an Gefahr ausstrahlte. Da es aber keine der Mannschaften mehr verstand das Leder in den Maschen unterzubringen blieben die 3 Punkte in Dachsenhausen. Doch auch die SG Bogel/Reitzenhain braucht kein Trübsal zu blasen, denn auf der kämpferischen Leistung und der Gewissheit sich nie aufgegeben zu haben, kann man durchaus aufbauen - und das nächste Heimspiel kommt bestimmt.


Zu erwähnen bleibt noch die einwandfreie Leistung des in letzter Zeit doch arg gescholtenen Schiedsrichters Huster, der in diesem Spiel eindrucksvoll unter Beweis gestellt hat, warum er auch in höheren Klassen als Schiedrichter tätig ist. Denn das war allererste pfeifferische Sahne - Kompliment.

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