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Ein neues Kapitel in der Vereinsgeschichte begann am 18.02.1946, als Artur Kaiser den Antrag auf Wiedergründung des "Sportclub 1931 Bogel" an die französische Militärregierung stellte. Mit Schreiben vom 25.02.1946, erhielt der Sportclub die Genehmigung, sich wieder sportlich zu betätigen. Alle Zusammenkünfte und Veranstaltungen waren vorher dem Leiter der Militärregierung zwecks Erlaubnis zu melden. Diese Genehmigung war jedoch nur bis zum 31.08.1946 befristet. Obwohl die Militärregierung dem Vereinsgeschehen gegenüber sehr reserviert war, wurde am 20.08.1946 ein Antrag an die Gemeinde Bogel gestellt, der die Gründung einer Sportvereinigung mit den Sparten Fussball, Handball, Faustball und Leichtathletik beinhaltete. Nach Überwindung aller vorhandenen Schwierigkeiten fand dann am 30.05.1947 die Gründungsvereinigung der Sportvereinigung Bogel statt. 55 Mitglieder nahmen an der Versammlung teil.
Ein Direktionsausschuss wählte folgende Vorstandsmitglieder:
1. Vorsitzender: Adolf Bonn
2. Vorsitzender: Artur Kaiser
Geschäftsführer: Josef Kreuz
Kassierer: Artur Beilstein
Spielführer: Rudi Dauer
Beisitzer: Adolf Dauer & Erich Klös

Die Militärregierung übersandte mit Schreiben vom 26.01.1948 die Zulassung der neuen Sportvereinigung Bogel, die unter der Nummer 172 bei der Generaldirektion von Rheinland-Pfalz registriert war. Neben einer Fussballabteilung wurde erstmals eine Damenriege für Leichtathletik aufgestellt, die an einigen Wettbewerben teilnahm, sich aber später wieder auflöste. Auch der Fussballbetrieb mußte am 25.10.1948 vorübergehend eingestellt werden. Der Sportvereinigung Bogel gehörten damals Mitglieder aus Bogel, Auel, Himmighofen und Pissighofen (heute Hainau), Endlichhofen, Ruppertshofen, Reitzenhain und Oelsberg an. Das nächste Ziel des Vereins war der Sportplatzbau. Am 23.05.1950 wurde an die Gemeinde der Antrag auf Überlassung eines Stücks Gemeindewald gestellt, um den Sportplatz zu erweitern. Ein Aufruf an alle Bogeler Bürger, den Verein zu unterstüzen und Mitglied zu werden, wurde am 15.06.1950 verbreitet. Die Aufnahme in den Fussballverband Rheinland-Pfalz erfolgte am 24.06.1950 und am 10.10.1950 wurde der Aufnahmeantrag an den Landessportbund gerichtet. Der Spielbetrieb wurde mit einer I und II Mannschaft und 4 Jugendmannschaften (A, B, C und Schüler) aufgenommen. Von 1950 bis 1952 wurde nun der Sportplatzausbau zügig ausgeführt. Bei den Bauarbeiten standen 10 Stränge Feldbahngleise mit Schwellen und eine Kipplore der Buderusmühle zur Verfügung. Es wurde ca. 550-600 Kubikmeter Erde bewegt. Etwa 800qm Wald gerodet und 100m Geländer erstellt. Diese Arbeit konnte nur durch sehr viel Eigenleistung bewältigt werden, die auf Grund der Geländeverhältnisse (überwiegend Felsboden) auch sehr schwierig war. 1953 konnte nach der Platzfertigstellung die Meisterschaft in der Staffel Süd gefeiert werden. Die Ereignisse der folgenden Jahre möchte ich jetzt etwas zusammengefasst präsentieren, weil sie den meisten Mitgliedern noch aus dem direktem Erleben vertraut sind.

1958 - 1960:
Bau des Umkleideraumes am Sportplatz, Verlegung der Wasserleitung

1960
Von 1960 bis 1964 wurde in Bogel Tischtennis gespielt. Vor 1960 zunächst nur Freundschaftsspiele. Ab der Saison 1960 in der Kreisliga B. Da die Doppelbelastung mit Fußball und Tischtennis zu groß und der Erfolg nur mäßig war, wurde der Spielbetrieb wieder eingestellt.



Erste Mannschaft 1961/62
Hinten von links: H. Aufderheide, H. Dauer, G. Dillenberger, A. Michel, F. Bärz, B. Theis, G. Beilstein, F. Göth und Betreuer A. Kunz
Vorne von links: K.-H. Göth, J. Leblang, Robert Menz



1963:
Zum wiederholten Male wird der Sportplatz saniert. 1962 wurde das alte Haus von Ado Ruppmann abgerissen und der Erdaushub für das neue Haus wurde auf dem Sportplatz eingearbeitet.

1964:
Die erste Mannschaft wurde Meister der Staffel rechtsrheinisch. Im Spiel um die Meisterschaft des Rheinkreises unterlag man Liesenfeld. Am 03.05.1964 wurde erstmals eine Jugendmannschaft aus dem rechtsrheinischen Bereich Rheinkreismeister. Es war unsere B-Jugend, die gegen Holzfeld in St.Goar mit 4:2 gewann.



B-Jugend Rheinkreismeister 1964
hinten v. links: Betreuer A. Römer, W. Strack, B.Saueressig, K.H. Zimmermann, P.O. Strack, D.Katzmann
Mitte v. links: W. Redert, H. Saueressig, W. Weidemüller
vorne v. links: W. Kaiser, W. Friedrich, W. Klös

1965/66:
Wiederum Ausbau des Sportplatzes. Vom Verband erhielt man einen Zuschuss von 2000 DM.

1966:
Die A-Jugend, bestehend aus der B-Meistermannschaft von 1964, wird wieder Staffelsieger und unterliegt Gondershausen im Spiel um die Rheinkreismeisterschaft.

1970:
Gründung der Jugendspielgemeinschaft Bogel-Reitzenhain-Patersberg.

1971:
Mit Schreiben vom 22.01.71 bestätigt das Amtsgericht Koblenz die Eintragung der "Sportvereinigung 1899 Bogel e.V." in das Vereinregister.

1972:
Gründung einer Altherrenabteilung.

1972/73:
Staffelsieg der B-Jugend.
Der Sportverein macht einen Ausflug vom 09.-12.Juni nach Ezanville (Paris)

1973/74:
Staffelsieg der B- und D- Jugend
Gründung einer Damengymnastikgruppe unter der Leitung von Margot Aufderheide.

1974:
Jubiläumsveranstaltung "75 Jahre Sportvereinigung Bogel"

1975:
Erstmals Ausrichtung des Volkswandertags in Bogel
Erneuerungsarbeiten am Sportplatz. Das Spielfeld wurde mit einer Rasendecke versehen.


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