SG Reitzenhain bleibt auf Relegationskurs
Dahlheim. Ziemlich knapp an einer äußerst unliebsamen Überraschung vorbeigeschrammt ist in der Kreisliga B die aufstiegsambitionierte SG Reitzenhain/Bornich/ Bogel. Erst in der Schlussphase gelang den favorisierten Schützlingen von Trainer Dirk Eisenbarth bei der akut abstiegsbedrohten zweiten Welle des TuS Dahlheim noch zwei Treffer zum 3:1 (0:0)-Erfolg. Die SG hat somit weiter die besten Karten im Kampf um Relegationsplatz zwei.
„Das war eine unglückliche Niederlage. Unsere Mannschaft hat ein gutes Spiel geboten“, trauerte Dahlheims Trainer Lars Klein dem nur knapp verpassten Punktgewinn gegen die benachbarten Kombinierten nach. Dabei roch es nach dem Ausgleich des TuS, den Florian Schmidt mit einem sehenswerten Kopfball nach der präzisen Flanke Julian Minors hergestellt hatte, nach einer Punkteteilung. Für das erste Tor auf dem Dahlheimer Kunstrasen hatte Jannik Zimmermann gesorgt, der sich vor einem Querpass seines Bruders Dominik in den Rücken der Abwehr geschlichen hatte und Philip Seligmüller überwand (69.). Doch der Tabellenzweite wollte sich mit dem Remis nicht zufriedengeben. Nachdem Manuel Ritter nach einem beherzten Alleingang das Spielgerät an den Querbalken gesetzt hatte, stand Andreas Geisel da, wo ein eiskalter Vollstrecker stehen muss. Per Abstauber ließ er Seligmüller keine Abwehrchance.
Dahlheim setzte alles auf eine Karte, wurde jedoch schnell kalt erwischt. Nach Michels Pass auf Dominik Zimmermann behielt dieser die Nerven und machte nur 60 Sekunden nach der Führung endgültig alles klar. „Zwei Abwehrfehler von uns sind bitter bestraft worden“, bilanzierte Klein nach dem knapp verpassten Punktgewinn, der ein Ausrufezeichen im Kampf gegen den Abstieg gewesen wäre.
„Insgesamt hatten wir zwar mehr vom Spiel, doch wir haben zu viele Dahlheimer Chancen zugelassen“, konnte Eisenbarth seiner alles andere als sattelfesten Defensive nicht die Bestnote geben. Er freute sich über den eingeplanten Dreier, musste aber auch freimütig einräumen. „Das war ein B-Liga-Spiel auf nicht allzu hohem Niveau.“ Den Kombinierten dürfte es egal gewesen sein. Mit dem Dreier kamen sie der Teilnahme an der Relegation zur Kreisliga A wieder ein Stückchen näher.
Rhein-Zeitung vom 09.05.2011 (stn)
„Das war eine unglückliche Niederlage. Unsere Mannschaft hat ein gutes Spiel geboten“, trauerte Dahlheims Trainer Lars Klein dem nur knapp verpassten Punktgewinn gegen die benachbarten Kombinierten nach. Dabei roch es nach dem Ausgleich des TuS, den Florian Schmidt mit einem sehenswerten Kopfball nach der präzisen Flanke Julian Minors hergestellt hatte, nach einer Punkteteilung. Für das erste Tor auf dem Dahlheimer Kunstrasen hatte Jannik Zimmermann gesorgt, der sich vor einem Querpass seines Bruders Dominik in den Rücken der Abwehr geschlichen hatte und Philip Seligmüller überwand (69.). Doch der Tabellenzweite wollte sich mit dem Remis nicht zufriedengeben. Nachdem Manuel Ritter nach einem beherzten Alleingang das Spielgerät an den Querbalken gesetzt hatte, stand Andreas Geisel da, wo ein eiskalter Vollstrecker stehen muss. Per Abstauber ließ er Seligmüller keine Abwehrchance.
Dahlheim setzte alles auf eine Karte, wurde jedoch schnell kalt erwischt. Nach Michels Pass auf Dominik Zimmermann behielt dieser die Nerven und machte nur 60 Sekunden nach der Führung endgültig alles klar. „Zwei Abwehrfehler von uns sind bitter bestraft worden“, bilanzierte Klein nach dem knapp verpassten Punktgewinn, der ein Ausrufezeichen im Kampf gegen den Abstieg gewesen wäre.
„Insgesamt hatten wir zwar mehr vom Spiel, doch wir haben zu viele Dahlheimer Chancen zugelassen“, konnte Eisenbarth seiner alles andere als sattelfesten Defensive nicht die Bestnote geben. Er freute sich über den eingeplanten Dreier, musste aber auch freimütig einräumen. „Das war ein B-Liga-Spiel auf nicht allzu hohem Niveau.“ Den Kombinierten dürfte es egal gewesen sein. Mit dem Dreier kamen sie der Teilnahme an der Relegation zur Kreisliga A wieder ein Stückchen näher.
Rhein-Zeitung vom 09.05.2011 (stn)
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